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Wie oft etwas unschlüssig:
Maschine#Entwicklung der Definition in der Industrialisierung zur schwierigen Abgrenzung von Maschine, Apparat, Automat und Instrument
ein technisches Gebilde !!
mit durch ein Antriebssystem bewegten Teilen
Jede Maschine "enthält" wenigstens ein Gestell oder Gehäuse

Die Wikipedia schlägt Gerät als Oberbegriff vor.
E. Kapp unterscheidet im Anschluss an F. Reuleaux Maschinen für die Ortsänderung, ortsändernde oder transportierende Maschinen, und Maschinen für die Formveränderung, formändernde oder transformierende Maschinen. und schreibt, dass der Begriff des Werkzeugs nicht ein eigentlicher Stammbegriff der Maschine sei, sondern nur ein zufälliges Merkmal derselben, und kann daher als Grundlage des Verständnisses der vollständigen Maschine nicht dienen.

Begriffsgeschichte
Die antike Bedeutung "Deus ex machina" beruht darauf, dass "Maschinen" dem Erzeugen unnatürlicher, also unmöglicher Effekte dienten - also keine Werkzeuge waren
In der Renaissance interessierten sich Mechaniker für "Mechanismen", in welchen Bewegungen eines Elements zwangsläufig die Bewegung anderer Elemente bewirken. [ ]

"Brauchbar ist eine Maschine erst dann, wenn sie von der Erkenntnis unabhängig geworden ist, die zu ihrer Erfindung führte." (F. Dürrenmatt: Die Physiker) - Das ist eine interessante Inversion der Vorstellung, Technik sei eine Anwendung von Physik.


 

Als Maschine bezeichne ich ein Werkzeug, das durch einen Motor angetrieben wird.
Maschinen sind mithin Artefakte mit beweglichen Teilen, die nicht von Hand bewegt werden.
Ein Motor ist keine Maschine, die sogenannte Dampfmaschine ist ein Motor. Umgangssprachlich wird oft von einer Kraftmaschine gesprochen, womit ausgedrückt wird, dass es sich nicht um einen Maschine handelt (vergleiche dazu die Bezeichnung Erdbeere).

Eine Teilmenge der Maschinen sind Automaten.
Maschinen klassifiziere ich unter funktionalen Gesichtspunkten als Maschinenarten, (was zum Verständnis des Begriffes nichts beiträgt).


Homonyme Wortverwendungen:
triviale Maschine, autopoietische Maschine, Kraftmaschine, Kunst-Maschine
 

Nach 2006/42/EG Artikel 2 Abs. bezeichnet „Maschine“
eine mit einem anderen Antriebssystem als der unmittelbar eingesetzten menschlichen oder tierischen Kraft ausgestattete oder dafür vorgesehene Gesamtheit miteinander verbundener Teile oder Vorrichtungen, von denen mindestens eines bzw. eine beweglich ist und die für eine bestimmte Anwendung zusammengefügt sind

Ich verwende dafür den Ausdruck "tote Energie"

bild bildbildWerkzeug (Gerät)
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bildMaschine (Mechanismus)
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bildAutomat
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bildprogrammierbarer
bildAutomat

bild(Prozessor)
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Maschinen Druck versus Spannung -- was ist der Unterschied in der Physik - und was in der Technik Mein Problem: Was ist ein Elektromotor oder Was geht über die Motor(System)grenze Beispiel: Ottomotor: Benzin gehört nicht zum Motor Die Kurbelwelle (von allerlei Varianten abgesehen) dreht sich WOOO ?? im Motor logo - und aussen eben nicht: Die Welle ist ein Stück, ein Teil, aber logisch 2 separate Teile die an der Motorgrenze verbunden sind Im Motor die Kurbelwelle - ausserhalb des Motors die Kupplungswelle (IM ANtrieb ist es eine Welle)
 

Strömungsmaschinen


von https://de.wikipedia.org/wiki/Fluidenergiemaschine
Maschinenart→
Gruppe↓
Arbeitsmaschinen Kombinationen von
Kraft- und Arbeitsmaschinen
Kraftmaschinen
Hydraulische Strömungsmaschinen
(≈inkompressibel)
Turbopumpen
Kreiselpumpen
Föttinger-Wandler und -Kupplungen
(hydrodynamische Getriebe) oder Pumpen-Turbinen
(In Pumpspeicherwerken)
Wasserturbinen
Ventilatoren
Thermische Strömungsmaschinen
(kompressibel)
Turboverdichter (Gasturbinen)
(Eingang der Gasturbine besteht aus

einem Verdichter)

Dampfturbinen
Gasturbinen
Turbinen-Strahltriebwerke

Kolbenmaschinen

Maschinenart→
Gruppe↓
Arbeitsmaschinen Kraftmaschinen
Hydraulische Kolbenmaschinen
(≈inkompressibel)
Kolbenpumpen Hydraulikmotoren
Thermische Kolbenmaschinen
(kompressibel)
Kolbenverdichter Dampfmaschinen
Verbrennungsmotoren

 

Meine Definition ist - wie jede Definition - ein Kondensat eines Konzeptes, welches ich erläutere, wenn ich die Definition plausibel machen will (siehe R. Todesco: Technische Intelligenz:65ff).

Kritischer Einwand:

"Ist Grossmutters Tret-Nähmaschine keine Maschine?" Zwar ist klar, dass die Tret-Nähmaschine, nur weil sie "Maschine" genannt wird, sowenig eine Maschine sein muss, wie die Erdbeere eine Beere ist. Aber verdrängen lässt sich die Frage, indem man auf den sprachlich-ausdrücklichen Aspekt des Einwandes verweist, nicht. Die Tret-Nähmaschine verweist auf ein tieferliegendes Problem. Definitionen implizieren durch ihre Begriffsbäume Verwandtschafts- oder Entwicklungstheorien. Zu unserer Einteilung der Tierwelt beispielsweise gehören implizite Evolutionstheorien. Die unterstellten Verwandtschaften können falsch oder bedingungsmässig unvollständig sein, wobei "falsch" hier weder logisch noch letztlich, sondern umgangssprachlich gemeint ist. Definitionen und die in ihnen steckenden "Theorien" sind umgangssprachlich falsch, wenn sie am praktischen Anliegen scheitern. Ein Wal ist in diesem Sinne kein Fisch, weil er nicht in einem unmittelbar über dem Wasser gedeckten Aquarium gehalten werden kann (42). In unserem Zusammenhang interessiert aber mehr, dass es Theorien gibt, deren Gegenstände sich "bewusst" gegen die Theorie verhalten können. Naturwissenschaftliche Gegenstände haben kein Eigenleben, die Erde muss sich drehen, ein Magnet muss Strom induzieren, wenn er unter bestimmten Bedingungen steht. Es geht nicht darum, dass sich die letzten Gegenstände der Naturwissenschaften der Bestimmbarkeit auch entziehen, oder darum, dass konkrete Wissenschaft immer durch noch gründlichere Erkenntnis ersetzt wird. Hier geht es um die wissenschaftlichen Gegenstände selbst. Naturwissenschaften definieren sich über Gegenstände, die keinen Willen haben. Sozialwissenschaftliche Theorien dagegen-davonabgesehen, dass sie in einem unmittelbaren Sinne falsch sein können - leiden immer auch darunter, dass sie einen Gegenstand haben, den die Menschen bewusst verändern können. Wenn wir also von Menschen hergestellte Gegenstände klassifizieren, können wir nicht verhindern, dass Menschen die postulierte Ordnung - begründet - brechen. (Todesco: Technische Intelligenz, S. 67)

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Kritisch, der Maschinenbegriff bei E. Kapp

Der Fortschritt nun in der Vervollkommnung der Maschine besteht „in der abnehmenden Verwendung des Kraftschlusses bei zunehmender Ersetzung desselben durch den Paarschluss und den Schluss der dabei sich bildenden kinematischen Kette“. (168)

Behalten wir demnach das im Kraft- und Paarschlüssigen aufgedeckte Prinzip der Maschinenentwicklung im Auge, suchen wir im Allgemeinen den Kraftschluss auf Seiten des unbewussten Findens, den Paarschluss auf Seiten des bewussten Erfindens, wird, nach Reuleaux’ ausdrücklicher Behauptung, in der Maschine die Gegnerschaft von Paarschluss und Kraftschluss niemals eigentlich erlöschen, beruht hierauf der Begriff des Mechanismus, welcher | nimmermehr die Kontrolle von Hirn- und Handkraft des Menschen entbehren kann, ist die Maschine das Abbild der lebendigen organischen Regel in toter mechanischer Formel : So stehen Psychologie und Physiologie vor der Aufgabe, das Prinzip, welches eine Kulturwelt schafft, auch als der Menschennatur immanent nachzuweisen, und zwar aufgrund der Einsicht, dass das, was Gegnerschaft ist in der Außenwelt, sich löst in dem monistisch vermittelten Unterschiede der Erscheinungsform unserer inneren Welt. (187)

„Ein kinematisches Getriebe kommt in Bewegung, wenn auf eines seiner beweglichen Glieder eine Kraft, welche die Lage desselben zu ändern im Stande ist, einwirkt. Die Kraft verrichtet dabei eine mechanische Arbeit, die unter bestimmten Bedingungen vor sich geht. Das Ganze ist also dann eine Maschine.“ (Fig. 31.) Somit hat der Begriff „Maschine“ eine Reihe von Entwicklungsstadien zu durchlaufen. Aus diesem ihrem kinematischen Inhalte, den Elementenpaaren, der geschlos | senen Kette und dem Mechanismus, ist sie induktiv hervorzubilden und ihn in lässt sie sich deduktiv wieder auflösen. Ist nun die Maschine durch eine häufig dunkel gebliebene Induktion ein mehr unbewusster Fund, so sind „Deduction und Analyse das Mittel, um zur bewussten Induction und Synthese der Erfindung zu gelangen“. (163(176))

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Interssante Unterscheidung: Entwicklungsgeschichte der Maschine / Geschichte der Maschine
".. die Einführung des Lesers in die Entwicklungsgeschichte der Maschine. Indem nun diese streng von einer Geschichte der Maschine unterschieden wird, ist der Entwicklungsgedanke selbst die unversiegbare Quelle, aus welcher der neuen Wissenschaft die Beweiskraft zufliesst .." (164(180))

Hier wird die Kategorie sehr gut sichtbar. Wenn Maschine über Energie definiert wird, sieht es anderaus, als wenn sie über "kraftschlüssige Bewegungen" definiert wird (der Dreschflegel ist hier eine Maschine, was die Zange wäre, weiss ich noch nicht).
„Deshalb sind die ersten Maschinen, die aus der ungeübten Hand des Menschen hervorgingen, solche, bei denen die Kraft eine unter | geordnete Rolle spielte, indem sie die gleichsam unbewusst geübten Anstrengungen der Glieder nicht überstieg.“
Natürlich ist auch E. Kapp nicht blind genug, um die Bedeutung des Motors nicht wenigstens zu ahnen.

E. Kapp erwähnt C. Babbage, ohne recht zu verstehen, wie dieser Symbole verwendet hat, als Begründung für eine Terminologie in der Maschinenlehre. (174(190))

Zur Differenz Werkzeug/Maschine: siehe K. Marx im Kapital, S. 391, Maschinerie und große Industrie:
"Mathematiker und Mechaniker - und man findet dies hier und da von englischen Ökonomen wiederholt - erklären das Werkzeug für eine ein- <392> fache Maschine und die Maschine für ein zusammengesetztes Werkzeug. Sie sehn hier keinen wesentlichen Unterschied und nennen sogar die einfachen mechanischen Potenzen, wie Hebel, schiefe Ebne, Schraube, Keil usw., Maschinen.(87) In der Tat besteht jede Maschine aus jenen einfachen Potenzen, wie immer verkleidet und kombiniert. Vom ökonomischen Standpunkt jedoch taugt die Erklärung nichts, denn ihr fehlt das historische Element. Andrerseits sucht man den Unterschied zwischen Werkzeug und Maschine darin, daß beim Werkzeug der Mensch die Bewegungskraft, bei der Maschine eine von der menschlichen verschiedne Naturkraft, wie Tier, Wasser, Wind usw.(88) Danach wäre ein mit Ochsen bespannter Pflug, der den verschiedensten Produktionsepochen angehört, eine Maschine, Claussens Circular Loom , der von der Hand eines einzigen Arbeiters bewegt, 96.000 Maschen in einer Minute verfertigt, ein bloßes Werkzeug. Ja, derselbe loom wäre Werkzeug, wenn mit der Hand, und Maschine, wenn mit Dampf bewegt. Da die Anwendung von Tierkraft eine der ältesten Erfindungen der Menschheit, ginge in der Tat die Maschinenproduktion der Handwerksproduktion voraus. Als John Wyatt 1735 seine Spinnmaschine und mit ihr die industrielle Revolution des 18. Jahrhunderts ankündigte, erwähnte er mit keinem Wort, daß statt eines Menschen ein Esel die Maschine treibe, und dennoch fiel diese Rolle dem Esel zu. Eine Maschine, "um ohne Finger zu spinnen", lautete sein Programm.(89)
(88) "Von diesem Gesichtspunkt aus läßt sich denn auch eine scharfe Grenze zwischen Werkzeug und Maschine ziehn: Spaten, Hammer, Meißel usw., Hebel- und Schraubenwerke, für welche, mögen sie übrigens noch so künstlich sein, der Mensch die bewegende Kraft ist ... dies alles fällt unter den Begriff des Werkzeugs; während der Pflug mit der ihn bewegenden Tierkraft, Wind- usw. Mühlen zu den Maschinen zu zählen sind." (Wilhelm Schulz, "Die Bewegung der Produktion", Zürich 1843, p. 38.) Eine in mancher Hinsicht lobenswerte Schrift. <=
(89) Schon vor ihm wurden, wenn auch sehr unvollkommene, Maschinen zum Vorspinnen angewandt, wahrscheinlich zuerst in Italien. Eine kritische Geschichte der Technologie würde überhaupt nachweisen, wie wenig irgendeine Erfindung des 18. Jahrhunderts einem einzelnen Individuum gehört. Bisher existiert kein solches Werk. Darwin hat das Interesse auf die Geschichte der natürlichen Technologie gelenkt, d.h. auf die Bildung der Pflanzen- und Tierorgane als Produktionsinstrumente für das Leben der Pflanzen und Tiere. Verdient die Bildungsgeschichte der produktiven Organe des Gesellschaftsmenschen, der materiellen Basis jeder besondren Gesellschaftsorganisation, nicht gleiche Aufmerksamkeit? Und wäre sie nicht leichter zu liefern, da, wie Vico sagt, die Menschengeschichte sich dadurch von der Naturgeschichte unterscheidet, daß wir die eine gemacht und die andre nicht gemacht haben? Die Technologie enthüllt das aktive Verhalten des Menschen zur Natur, den unmittelbaren Produktionsprozeß seines Lebens, damit auch seiner gesellschaftlichen Lebensverhältnisse und der ihnen entquellenden geistigen Vorstellungen. Selbst alle Religionsgeschichte, die von dieser materiellen Basis abstrahiert, ist - unkritisch. Es ist in der Tat viel leichter, durch Analyse den irdischen Kern der religiösen Nebelbildungen zu finden, als umgekehrt, aus den jedesmaligen wirklichen Lebensverhältnissen ihre verhimmelten Formen zu entwickeln. Die letztre ist die einzig materialistische und daher wissenschaftliche Methode. Die Mängel des abstrakt naturwissenschaftlichen Materialismus, der den geschichtlichen Prozeß ausschließt, ersieht man schon aus den abstrakten und ideologischen Vorstellungen seiner Wortführer, sobald sie sich über ihre Spezialität hinauswagen.


 

Literatur:

C. Babbage, der Vater des Computers, definierte: ”Die Vereinigung aller dieser einfachen Instrumente, durch einen einzigen Motor in Bewegung gesetzt, bildet eine Maschine” (zit.in: Marx,1975,396)." (zit: in: Todesco: Technische Intelligenz, S. 67)

Draise hat das Laufrad erfunden. Er hat die Vorraussetzung für das Fahr- und das Motorrad geschaffen, indem er die Räder statt nebeneinander hintereinander gestellt hat. Er hat dabei noch an Laufen und damit an das seitliche Abstützen mit den Füssen gedacht. Erst die Anwendung zeigte, dass man das Gleichgewicht durch die Lenkung halten kann. Dann kam die Pedale und schliesslich der Motor (B. Spiegel, S. 42)

Hans D Bahr: über den Umgang mit Maschinen, Gebundene Ausgabe: 550 Seiten Verlag: konkursbuch (1983) ISBN-10: 3887690117 ISBN-13: 978-3887690113

An der Schwelle der Menschheitsgeschichte steht die Entdeckung der Verwandlung von mechanischer Bewegung in Wärme: die Erzeugung des Reibfeuers; am Abschluss der bisherigen Entwicklung steht die Entwicklung der Verwandlung von Wärme in mechanische Bewegung: die Dampfmaschine. ... Das Reibfeuer gab dem Menschen zum ersten Mal die Herrschaft über eine Naturkraft und trennte ihn damit endgültig vom Tierreich. F. Engels, Anti-Dühring, MEW 20, 106f.


Nicht kompatibel:

"Maschinen sind Systeme, die nicht aus sich heraustreten können: Ein Satz, den eine Maschine produziert, kann nicht zugleich ein Satz über die Maschine sein. (...) Die Fähigkeit, aus Systemen herauszutreten, Programme zu verlassen, können wir auch 'Phantasie' nennen" (Krämer, 1988, 180f).


 

noch bearbeiten:

https://factorynet.at/artikel/das-sind-17-der-groessten-maschinen-der-welt/

Der Kontext der Maschine (Technikphilosophie) - alles ohne Regelung/Automaten

Ein einfaches Beispiel ????

mir fallen zunächst Geräte ein: Velo/Motorrad (Transport, dazu auch Kran), Waschmaschine, Pumpe (Schraube), Mischer, Mixer (Verzettler)
alles Geräte - keine Maschine

Drehbank des Töpfers, der seine Hände als Werkzeuge verwendet, dann des Drehers, der sein Werkzeug nicht bewegt

dann mit bewegtem Werkzeug
meine Nähmaschine /elektrischer Motor, Bohrmaschine, meine Stichsäge, Mäher (mein Rapid)


 

noch bearbeiten:

Kybernetisch passiert was, wenn ich Kraft weglasse?
Bewegung (im philosophischen Sinne/Paradoxie) ist NICHT gemeint, sondern das mechanische Bewegen

Die Kraft kommt vom Motor, der die Welle dreht.

Dann bewegt sich ein Teil der Maschine/Gerät), was als Phänomen beobachtet werden kann
Hier hat Physik aufgesetzt: mit weiteren quantitativen Beobachtungen, die hier NICHT interessieren !

Der bewegte Gegenstand ist geformtes Material, das zB durch Riemen oder Pleuel verbunden ist und die Bewegung überträgt und verändert:
Die Kolbenbewegung im Motor wird zur Radbewegung im Auto und zur Bewegung des Autos auf der Strasse Diese Transformation beschreibe ich durch fixe Verbindungen.

Dann gibt es praktische - aber zunächst noch mechanische Anliegen:
Ein/Aus-Schalter, verschiedene Geschwindigkeiten (Übersetzungen)

Später gibt es 2 Komplikationen: 1) Strom/Fluss 2) Licht als Welle

2) Licht bezeichnet ein Phänomen, etwas dass Nacht dunkel ist.Technisch ist Licht Feuer - auf der Kerze, in der Öllampe, dann Glühbirne (elektrische Lampe) Licht als Welle - ist Physik. Das interessiert hier vorerst NICHT.

1) Strom/Fluss (Stock and Flow)
Mit der Bewegung eines Maschinenteils kann ich Flüssigkeit/Gas bewegen und umlagern

Der globale Wasserkreislauf als spezielle Bewegung, die durch Sonne und Gravitation angetrieben wird, interessiert hier NICHT

Hier geht es um technische Kreisläufe (zB. in einer Heizung oder in der Motorenkühlung).

zB das Öffnen eines Ventils, das Fliessen von Oel, das Fliessen von Wärme (durch das Medium - auf ein anderes Medium: vom Wasser aud den Heizkörper, durch die Luft) Und natürlich darum, dass mit Wasser ein Generator, ein Wasserrad angetrieben wird.
Wenn das Wasserrad am Bach steht ist es ein Pseudomotor, den ich nicht mitnehen kann. Wenn ich damit Strom erzeuge, ist das anders. Ich kann Flüssigkeit aber auch mit Motoren bewegen und pneumatisch benutzen.

In der Pneumaktik fungiert die Füssigkeit mit der Leitung zusammen als Fix verbindung wie eine Kette. Die Übertragung der Bewegung passiert durch bewegtes Material (Öl im Rohr)

Bleibt noch der elektrische Strom als "Flüssigkeit" und die elektromagnetische Welle, die Signale tragen kann.

In beiden Fällen kann ich Auswirkungen mit einer "Mechanik" erzeugen. Ich kann Funksignale nur mit einer Maschine produzieren (egal, woraus sie bestehen. Ich kann dann in einer Analogie zur Flüssigkeit "Kanäle" denken, und so auch einen Aspekt des Lichtes mitdenken. (Ich kann winken und der andere, der weit weg ist, kann es sehen, WEIL ES wie Flüssigkeit durch den Raum geht. (Hier wär Heider Ding/Medium)

Ich verzichte also - in meiner Kybernetik - auf "physikalische Erkenntnisse" und beobachte, was ich phänographisch oder behavioristisch als Verbindung zwischen der Mechnik und der Auswirkung beobachten kann. Ich habe ein Handy, das funktioniert unabhängig davon, was Physiker sagen. Ich unterstelle eine Verbindung zwischen zwei mechanischen Geräten:
Meine Frage ist, wie ich sie kybernetisch beschreibe: die "Glieder" als Blackboxes als Systeme?

Was ist der Anfang der Geschichte?

Die Tätigkeit.

Ich forme Material.

Dazu brauche ich Material und Tätigkeit, die ich als als formen bezeichne und als was begreife?

Ich forme Ton zu einer Schale (die erste Herstellung, da geht auch der Hammer oder der Stock als Werkzeug. Bei der Schale ist das Formen anschaulich)

Beim Formen brauche ich "Kraft". Woher habe ich die? Mein Körper (natürlich nicht nur Kraft, sondern auch Steuerung)

Es geht hier um das Herstellen. Vorher sammle ich Früchte (egal, woher diese wie kommen). Dabei muss ich meinen Körper auch gesteuert bewegen. MAN kann von Leben sprechen

Herstellen !!! versus Arbeit (und was ist atmen/wahrnemen/sich bewegen - was alles Kraft braucht?)

Herstellen geht nicht ohne darüber nachzudenken, weil man davor denken muss (egal wie sinnvoll das Wort Denken dabei ist

Ich nehme mich raus: ES passiert

HERSTELLEN spielt keine Rolle

Formen geht auf verschiedene Weisen Giessen, Drehen, Schnitzen (mit Messer), Schneiden (mit Säge)


 
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