Bildquelle: Wikipedia
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Ted Theodor Holm Nelson (* 1937) ist Soziologe. Er hat 1965 in seinem Projekt Xanadu den Ausdruck "Hypertext" eingeführt. Er wollte die Memex von V. Bush, die auf Mikrofilmfischen mit gegenseitigen Verweisen beruhte, auf einem Computer simulieren.
Xanadu sollte eine universale Bibliothek repräsentieren.
Xanadu wurde nie fertig programmiert. Das Projekt hat aber eine Reihe wichtiger Konzepte hervorgebracht: Transklusion und bidirektionale Links als Hyperlink.
Xanadu ist ein typisches Produkt der KI-Euphorie, die 1955 duch J. McCarthy und H. Simon gestartet wurde und ab 1970 in einen Winterschlaf zurückfiel.
Xanadu war viel zu ambitiös, eigentlich grössenwahnsinnig und beruhte auf seltsamen Vorstellungen, was Menschen je tun würden.
T. Nelson kannte weder die Maus noch Computernetzwerke. Von heute aus gesehen, hatte er keine Ahnung, nur KI-Visionen. Ich nehme an, er kannte Der Garten der Pfade, die sich verzweigen.
T. Nelson arbeitete etwa zur gleichen Zeit wie D. Engelbart, der sich auch auf V. Bush berufen hat, aber sich mit der Technik befasste. Ich nehme an, die beiden kannten sich (und ihre Werke) nicht.
Einige von T. Nelsons Ideen wurden - viel später - in Hypercard realisiert
T. Nelson kritisierte - dementsprechend - später das - eben erfolgreiche - WWW und HTML als (zu) primitiv.
T. Nelson im Netz
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