Xanadu heisst ein Projekt, in welchem T. Nelson mittels Hypertext universale Bibliothek konstruieren wollte. T. Nelson legte das Projekt sehr breit an und erreichte praktisch keines seiner Ziele. Durch die Publikation eines Projektberichtes wurde aber Xanadu trotzdem sehr bkannt und gilt als als Ursprung des Hypertextes.
Xanadu wurde Anfangs des 1960er Jahre gestartet, also vor allen dafür relevanten Erfindungen im IT-Bereich. Xanadu ist ein exemplarisches Beispiel für die KI-Euphorie, die 1956 durch J. McCarthy ausgelöst wurde.
Xanadu beeinflusste T. Berners-Lee bei der Entwicklung des World Wide Web wie auch Ward Cunningham bei seinem Wiki-Konzept. Alle heute verbreiteten Umsetzungen des Hypertext-Konzepts sind funktionale Teilmengen von T. Nelsons Xanadu, das vielleicht gerade an seiner Komplexität kommerziell gescheitert ist - ich denke aber eher, dass Xanadu daran gescheitert ist, dass nie klar war, welche Probleme es lösen sollte.
Es gibt - von der Technik abgesehen - zwei konzeptionelle Komplikationen:
Xanadu wurde von G. Wolf kritisiert.
Das berühmte Gedicht mit dem bekannten Beginn „In Xanadu did Kubla Khan...“ heißt „Kubla Khan“ und wurde von dem englischen Dichter Samuel Taylor Coleridge im Jahr 1797 verfasst. Hintergrund des GedichtsEntstehung: Coleridge schrieb das Werk nach einem opiumbeeinflussten Traum, den er hatte, nachdem er ein Buch über Xanadu, die Sommerresidenz des Mongolenherrschers Kublai Khan, gelesen hatte. Das Fragment: Er wurde beim Aufschreiben von einem Besucher gestört und konnte das Gedicht daher nicht wie ursprünglich geplant vollenden. Es blieb ein Fragment.Inhalt: Es beschreibt einen mystischen, zauberhaften Ort mit einem prächtigen Lustschloss, dem heiligen Fluss Alph und tiefen, geheimnisvollen Höhlen. Die ersten Verse im Original: In Xanadu did Kubla KhanA stately pleasure-dome decree:Where Alph, the sacred river, ranThrough caverns measureless to manDown to a sunless sea.