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Das Verb wird - umgangssprachlich - auch als Zeitwort und als Tätigkeitswort bezeichnet. Es bezeichnet aber nur in bestimmten Verwendungen zeitliche Verhältnisse oder Tätigkeiten. Sein und Haben, die wichtigsten Verben passen nicht recht.

Als Verb bezeichne ich die Objekte einer grammatikalischen Wortart(-Klasse).
Das Verb fungiert als Prädikat des Satzes.

In der deutschen Sprache können Verben auch als Substantive verwendet werden.
Beispiel: Das Lesen
Ausserdem gibt es sogenannte Ableitungen, sehr viele, die auf -ung enden, wie etwa die Lesung oder die Beobachtung.

Ein spezielles Verb ist machen. Ich kann vieles von dem, was ich mit Verben bezeichne, machen:
Ich kann insbesondere Beobachtungen, Abbildungen machen.


 

Viele Fälle sind undurchschaubar kompliziert: Ich werden bei der nächsten Sitzung fehlen.
Das Fehlen bezeichnet weder ein Geschehen, noch einen Zustand oder eine Tätigkeit.
In dieser Sitzung fehlen ein paar Mitglieder. Dabei bezieht sich das Fehlen auf einen Zustand der Sitzung, der aber nicht als Geschehen aufgefasst werden kann. Fehlen hat dabei den Charakter von Sein. Es sind nicht alle da.

Wissen bezeichnet auch weder ein Ereignis noch einen Zustand oder einen Prozess. Das Verb hat auch keine Ableitung.
Ich verwende wissen perspektivisch in einem ganz spezifischen Fall: als Zuschreibungaufgrund einer Beobachtung: ich beobachte, dass jemand den richtigen Weg wählt und sage dann, er kennt oder er weiss den Weg.


 
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