Erde       

Als Erde bezeichne ich einen kugelförmigen Planeten der Sonne. Ihr Durchmesser beträgt über 12.700 Kilometer. Sie ist "Heimat" und stoffliche Ressource aller mir bekannten "Lebewesen". Sie besteht aus einer Masse von geschichtetem Material, dass ich unter anderem als chemische Elemente klassifizieren kann, aber auch in Lava, Gestein, Erde und Luft einteilen kann. Sie hat insbesondere eine Atmosphäre, in welcher mir Pflanzen das Atmen ermöglichen.

Die Grenze des Planeten Erde ist fliessend, aber begrifflich durch die Atmosphäre als äusserster Schicht gegeben. Es ist eine Eigenart meines Wahrnehmung, dass ich die Atmosphäre nicht sehe, wenn sie klar ist. Aber ich lebe IN der Erde, nicht AUF der Erde.
Die Redeweise AUF der Erde impliziert den Boden, auf dem ich stehe. In der Redeweise von F. Heider handelt es sich bei diesem Boden um ein fest gekoppeltes Medium, das ich mit meinem Körper nicht durchdringe, während die Luft in Bezug auf meinen Körper ein lose gekoppeltes Medium darstellt.
Die Redeweise, wonach die Erdoberfläche zu 60% von Wasser bedeckt sei, beruht auf einer Vorstellung der Erde als einem festen Körper mit Vertiefungen, in welchen Wasser, ein lose gekoppeltes Medium ist, das meinen Körper nicht abweist, sondern wie die Luft aufnimmt. Aber Wasser kann ich sehen, während ich die Luft sinnlich nur als Widerstand oder als abwesend erfahren kann.

Die gängige Vorstellung der Erde - die durch Aufnahmen von Sateliten anschaulich wurde - zeigt eine fiktive Oberfläche, ... von der ich weiss, dass Wasser als Teil der Oberfläche ...

Globus

 
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Homonym: Ich verwende den Ausdruck Erde für sehr verschiedene Dinge. Erde verwende ich als Eigenname eines Planeten und quasi deiktisch als Bezeichnung für meine Heimat, aber auch für das Material, das den Boden oder als oberster Teil der Erdkruste, die Erdkrume bildet.
Mit Erde bezeichne ich auch philosophische Konstrukte wie Empfangende, das zweite Zeichen des I Ging oder die physikalische Vorstellung in der Newtonmechanik, in welcher die Energie in der Masse verschwindet.

Hier geht es um Sichtweisen auf den Planeten.


 

Als Erde bezeichne ich einen kugelförmigen Planeten der Sonne. Ihr Durchmesser beträgt über 12.700 Kilometer. Sie ist "Heimat" und stoffliche Ressource aller mir bekannten "Lebewesen". Sie besteht aus einer Masse von geschichtetem Material, dass ich unter anderem als chemische Elemente klassifizieren kann, aber auch in Lava, Gestein, Erde und Luft einteilen kann. Sie hat insbesondere eine Atmosphäre, in welcher mir Pflanzen das Atmen ermöglichen.

Die Grenze des Planeten Erde ist fliessend, aber begrifflich durch die Atmosphäre als äusserster Schicht gegeben. Es ist eine Eigenart meines Wahrnehmung, dass ich die Atmosphäre nicht sehe, wenn sie klar ist. Aber ich lebe IN der Erde, nicht AUF der Erde.
Die Redeweise AUF der Erde impliziert den Boden, auf dem ich stehe. In der Redeweise von F. Heider handelt es sich bei diesem Boden um ein fest gekoppeltes Medium, das ich mit meinem Körper nicht durchdringe, während die Luft in Bezug auf meinen Körper ein lose gekoppeltes Medium darstellt.
Die Redeweise, wonach die Erdoberfläche zu 60% von Wasser bedeckt sei, beruht auf einer Vorstellung der Erde als einem festen Körper mit Vertiefungen, in welchen Wasser, ein lose gekoppeltes Medium ist, das meinen Körper nicht abweist, sondern wie die Luft aufnimmt. Aber Wasser kann ich sehen, während ich die Luft sinnlich nur als Widerstand oder als abwesend erfahren kann.

Die gängige Vorstellung der Erde - die durch Aufnahmen von Sateliten anschaulich wurde - zeigt eine fiktive Oberfläche, ... von der ich weiss, dass Wasser als Teil der Oberfläche ...

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Die Erde ... Erdgeschichte ... Kontinente ... Erdöl ... Gaia !!

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Die Erde wackelt durch den Weltraum. Ein Zyklus dauert etwas 26'000 Jahre. Die Erde rotiert nicht nur einmal alle 24 Stunden und umkreist die Sonne einmal im Jahr. Ihre Rotationsachse ändert auch langsam ihre Richtung. Diese Bewegung wird als axiale Präzession bezeichnet. Über etwa 26.000 Jahre zeichnet die Erdachse einen großen Kreis am Himmel nach. Das bedeutet, dass der Stern in der Nähe des nördlichen Himmelsäquators der Erde über sehr lange Zeiträume hinweg wechselt. Heute: Polaris ist unser vertrauter Polarstern. Um 3000 v. Chr.: Thuban war dem nördlichen Himmelsäquator viel näher. Weit in der Zukunft: Ein anderer Stern wird die Rolle des Polster-ns übernehmen. Also ist der Nachthimmel nicht dauerhaft festgelegt. Sogar die Richtung, in die die Erde im Weltraum zeigt, ändert sich langsam. Und dieser enorme kosmische Zyklus geschieht gerade jetzt, nur viel zu langsam, als dass wir es während eines menschlichen Lebens bemerken könnten.

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[wp] [ 19. 9.26 ]