11. Gebot        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]         [ Meine Blogs ]bild

Das 11. Gebot lautet: Du sollst niemanden anstellen. Es hebt die 10 Gebote von Moses auf, wird aber wie diese gelesen: Wenn Du entwickelt bist (= wenn Du ein Mensch geworden bist, wirst Du niemanden mehr anstellen. Gebote sind gesetzmässige Verheissungen.

Moses hat in einer extrem brutalen Welt gelebt. Sie wird im alten Testament beschrieben: Krieg und Terror. Die Gesellschaft war noch unentwickelt, es herrschten Familienbande(n).

In der entwickelten Gesellschaft (Kapital) wird jeder Wert in Geld dargestellt. Kapital wird aber (wo es keine Skaven und Leibeigene und mithin keine ursprüngliche Akkumulation gibt) ausschliesslich im Anstellungsverhältnis generiert. Deshalb können die Gesetze von Mosses darin zusammengefasst werden.

Jemanden umbringen oder belügen, muss nur verboten werden, wo man noch jemanden anstellen kann.

Die Umwelt wird beschädigt, durch jeden Franken, der durch ein Anstellungsverhältnis verdient wird.

Das 11. Gebot behandle ich in Rolf Todesco: Walden III


 

Den radikalen Konstruktivismus verstehe ich am besten als eine Beschreibung des Zustandes, in welchem die Frage nach der Wirklichkeit nicht gestellt wird. Von Wirklichkeit rede ich nur, wenn es mir schlecht geht. Der radikale Konstruktivismus fungiert in diesem Sinne als 11. Gebot, das als Gesetz beschreibt, was der Fall ist, wenn ich gut entwickelt bin: genau dann stimmt, dass es keine Wirklichkeit gibt, weil ich dann keine brauche und nicht danach frage, sondern völlig bei mir bin (zB im Flow). (Konstruktivismus)


 
[ kein wp ] [ 27. 6.26 ]