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"-tion" ist ein häufiges Suffix im Deutschen, siehe auch "-heit", -keit", -ung" und "-tät" |
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Wortendungen wie "-ung", "-heit" "-tion" werden oft bei der Substantivierung von Verben verwendet. Die so gebildeten Substantive bezeichne ich als Hypostasierungen oder Verdinglichungen. Die Wortendung "-tion" wird aber sehr oft für Fremdwörter in Fachsprachen (Terminus technicus) eingeführt, normalerweise um auf die spezifische Perspektive zu verweisen. Kommunikation etwa kann nur sehen, wer ein System betrachtet. Wenn Menschen sprechen, sprechen sie. Sie kommunizieren nicht, respektive nur in den Augen eines Systemtheoretikers. Dass in der Alltagssprache von kommunizieren die Rede ist, beruht auf einer inversen Hypostasierung, in welcher ein Verb (vom vermeintich "gelehrten" Fremdwort) abgeleitet wird. Im Falle von -tion-Wörtern ist das Verb sprachhistorisch sekundär. Das erklärt auch, warum „Kommunikation“ abstrakter klingt als „reden“ oder „sprechen“: Es ist ein gelehrtes Wort, das erst spät in die Alltagssprache eingewandert ist. Nation ist ein etwas kompliziertes Beispiel:..nātiō (Latein)
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Beispiele Institution
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