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Steuer-Geschichte

Steuer, Steuerhoheit

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Steuer (auch Tribut, Zehnt usw) wird immer als etwas erläutert, was eine Steuer voraussetzt: Fürst, Staat, ..

Dass jemand von jemandem Geld oder Naturalien verlangte erscheint nie als Steuer ==========

„Wenn die Fürsten von ihren Untergebenen verlangen, was ihnen gemäß der Gerechtigkeit geschuldet ist, um das Gemeinwohl zu erhalten, so ist das kein Raub, selbst wenn Gewalt angewendet wird. Wenn aber Fürsten etwas, was ihnen nicht geschuldet ist, mit Gewalt erpressen, so ist das Raub, genau wie jede andere Räuberei.“ thomas von aquin ==================

file:///C:/Users/todes/AppData/Local/Temp/MicrosoftEdgeDownloads/ee1d025f-6705-491b-b12e-303942b1aa05/1.pdf Reiner Sahm Zum Teufel mit der Steuer! 5000 Jahre Steuern – ein langer Leidensweg der Menschheit 3., durchgesehene Auflag ======================================0000

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-40592-2_1

VOR- UND FRÜHGESCHICHTE

„Das ursprüngliche Beuteteilrecht der Gemeinde ist die Keimzelle des öffentlichen Finanzsystems.“

wilhelm gerloff

Im „Grundgesetz“ des deutschen Steuerrechts, der Abgabenordnung (AO), die in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 1977 in Kraft getreten ist, ist in § 3 Abs. 1 die Definition der Steuer enthalten, die den gegenwärtigen Rechtszustand in der Bundesrepublik Deutschland kennzeichnet: „Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.“ Diese heutige Definition lässt sich nicht auf die Vergangenheit übertragen oder verallgemeinern, da diese sich im Lauf der Geschichte im Rahmen des gesellschaft lichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens immer wieder geändert hat. Wo durch sind überhaupt Steuern entstanden bzw. worauf haben sie sich begründet ? Steuern oder Abgaben sind so alt wie menschliches Zusammenleben überhaupt. Es steht fest, dass in den Ursprüngen der Menschheit alle Gesellschaftsentwicklung von der Familie ausgegangen ist. Aus der Fürsorge von Familienmitgliedern fürein ander ist die gegenseitige, selbstverständliche Hilfe bei nur gemeinsam zu lösenden Aufgaben oder gemeinsamer Gefahr entstanden. Es bestand keine Gegenseitigkeit von Leistung und Gegenleistung, sondern ein einträchtiges Zusammenarbeiten zu einem gemeinsamen Zweck. Wo Mitglieder einer Gruppe jedoch durch das Band gegenseitiger Leistungen verbunden sind, entsteht Unterordnung und es erwächst die Anerkennung einer Obrigkeit. Die unorganisierte Gruppe wird zur organisierten, die unpolitische zur politischen. Aus der freiwilligen Gabe im gesellschaftlichen Verband entsteht durch die Verteilungsgewalt der Obrigkeit die Hergabe oder Abgabe, sie wird zum Mittel der politischen Organisation. „Das ursprüngliche Beuteteilrecht der Gemeinde ist die Keimzelle des öffentlichen Finanzsystems.“ (Gerloff 1948, S. 48c ============= https://das-wissen.de/die-geschichte-der-steuern-von-der-antike-bis-heute/ https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/NAGVVTORKZOUT5NCMFAAHJB4F5HB2QJ4 https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-40592-2 es gibt keine plausible Etymologie Zur geschichtlichen Entwicklung des Steuer-Wesens von der Antike bis zur Neuzeit informierte das Steuermuseum im deutschen Brühl (Rheinland), das heißt die „Finanzgeschichtliche Sammlung der Bundesfinanzakademie“.[4] Die bisher in Brühl ausgestellten Exponate wurden digital so dokumentiert, dass sie zu Unterrichtszwecken weiter genutzt werden können. Ein Teil davon ist als Museumsführer „5000 Jahre Steuern und Zölle“ online zugänglich. jeamnd zwingt jemanden zu einer Abgabe ich unterscheide Fälle: Raub(überfall) NAturalabgabe ========= Der Begriff Zehnt, Zehent, Zehnter, Zehend, der Zehnte (auch Kirchenzehnter; lateinisch decima [pars], „zehnter Teil“, mittelniederdeutsch teghede) oder Dezem (von lateinisch decem „zehn“)[1] bezeichnet eine etwa zehnprozentige Steuer in Form von Geld oder Naturalien an eine geistliche (etwa Domkapitel, Pfarrkirche) oder eine weltliche (König, Grundherr) Institution. Eine solche Abgabe war bereits im Altertum in verschiedenen Kulturen nicht nur des Orients bekannt und über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit üblich. Normalerweise ist der Herrscher vorausgesetzt (im Alten TEstament etwa ========== Aus den ursprünglich als Naturalabgaben in Form von Sach- oder Dienstleistungen (Frondiensten) erhobenen Steuern sind heute reine Geld­leistungen geworden.