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	<title>Mmktagung - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T18:50:54Z</updated>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG4_MMK_2014&amp;diff=7527</id>
		<title>AG4 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-10-07T16:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Oliverstickel: /* Mögliche Beiträge zur MMK-AG über 3D-Druck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;h1&amp;gt;3D-Printing - Moderation: Hansjürgen Paul&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein persönliches Wort vorne weg ==&lt;br /&gt;
Ich bin als Moderator der Arbeitsgruppe „3D-Printing“ (oder „3D-Druck“) in erster Linie aus zwei Gründen vorgesehen. Zum einen habe ich eine MMK-Arbeitsgruppe zu diesem Thema bei der abschließenden Plenumssession der MMK 2013 vorgeschlagen&amp;amp;nbsp;– und so etwas macht man in den seltensten Fällen „ungestraft“... Zum anderen interessiert mich 3D-Druck. Mich interessiert diese für den durchschnittlichen IT-Benutzer relativ neue Methode, mit einem Computer dreidimensionale Objekte zu schaffen&amp;amp;nbsp;– und nicht nur Grafiken bzw. Zeichnungen von diesen Objekten auf dem Bildschirm zu bewundern oder auf Papier auszudrucken. Für mich schließt sich mit 3D-Druckern die Anwendungskette der „universellen“ Maschine Computer&amp;amp;nbsp;– 3D-Drucker als Missing Link der Informatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem haben diese Geräte für mich ein gewisses demokratisierendes Moment: sie können jeden Computer-Benutzer vom Konsumenten zum Produzenten machen. Ein Beispiel: wer hat nicht schon einen Gebrauchsgegenstand entsorgen müssen, weil ein kleines Detail defekt war? Ein Zahnrad, ein Haken, ein Gewinde oder ähnliches. 3D-Druck als ein Ausweg aus der geplanten Obsoleszenz&amp;amp;nbsp;– auch wenn es nicht immer funktionieren mag, beispielsweise weil einem das entsprechende Know how fehlt oder das defekte Produkt zu komplex angelegt ist. Aber: wie viele Amateur-Erfinder sind daran gescheitert, dass kein Hersteller die Erfindungen&amp;amp;nbsp;– aus welchen vorgeschobenen oder realen Gründen auch immer&amp;amp;nbsp;– produzieren wollte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin kein Experte für 3D-Druck, ich beschäftige mich nicht beruflich mit 3D-Druck, ich habe an keinem Projekt zu 3D-Druck mitgearbeitet&amp;amp;nbsp;– man möge daher bitte nicht zu viel von mir erwarten. Aber ich würde mich freuen, wenn ich nach der MMK signifikant mehr über 3D-Druck wüsste, vor allem über die wirklichen Potentiale dieser Technologie und über das, was man wirklich mit dieser Technologie verändern, verbessern, erreichen kann. Auch jenseits der bloßen Produktentwicklung und Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist mit 3D-Druck gemeint? ==&lt;br /&gt;
Wikipedia definiert einen 3D-Drucker als eine Maschine, „…die dreidimensionale Werkstücke aufbaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen (CAD). Beim Aufbau finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt. Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle…“ (Wikipedia 2014a). Dabei ist 3D-Druck keine grundsätzlich neue Technik; bereits in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde 3D-Druck in den Bereichen Architektur, Maschinenbau, sowie Kunst und Design im Rahmen der Prototypenentwicklung eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Generation dieser „Drucker“ kam sogar noch ein Jahrzehnt früher zum Einsatz; als ihr Erfinder gilt der Amerikaner Charles „Chuck“ Hull (1984). Allerdings waren die Gerätschaften seinerzeit ähnlich riesig, teuer und kostenintensiv im Betrieb, wie die erste Generation der Computer. Im Jahr 2014 sind 3D-Drucker kaum größer und teurer als ein PC&amp;amp;nbsp;– auch wenn naturgemäß in Sachen Kosten nach oben alle Grenzen offen sind. Aber ab ca. 900&amp;amp;nbsp;€ ist man dabei, einen Bausatz kann man ab ca.600&amp;amp;nbsp;€ erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man über Klassifikationsschemata und Maschinenbau-Theorie versucht, 3D-Druck einzuordnen, dann ist ein 3D-Drucker ein „Digital Fabricator“&amp;amp;nbsp;– auch kurz Fabber genannt (vgl. auch Wikipedia 2014b). Ein Fabber erzeugt materielle, 3-dimensionale Gegenstände aus auf Computern generierten CAD-Daten. Subtraktive Fabber entfernen sukzessiv Materie aus massiven Blöcken; man kennt dies von CNC-Maschinen, die fräsen, bohren oder erodieren. Ein 3D-Drucker macht im Grunde das Gleiche wie eine CNC-Maschine&amp;amp;nbsp;– nur andersrum… Er entfernt nicht die Materie, die stört; er erzeugt die Materie dort, wo man sie benötigt. Er ist ein additiver Fabber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktionstechnisch liegen (viele) Vorteile auf der Hand: man verbraucht nur so viel Material, wie das Produkt tatsächlich benötigt, es gibt keinen Verschnitt. Man benötigt keine Formen, wie etwa für Spritzgussverfahren. Auch in puncto Energieverbrauch sind additive Fabber in der Regel günstiger, so dass ihr Einsatz mittelfristig als ein zu nachhaltigerer Produktion angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was bedeutet heute 3D-Druck, was kann er demnächst bedeuten? ==&lt;br /&gt;
Was anno 2012&amp;amp;nbsp;/ 2013 3D-Druck bedeutete, was mit dem Stand der Dinge machbar ist und welche möglichen Entwicklungen sich für diese Technologie anbieten, ist in einigen m.E. ganz brauchbaren Dokumentation von ARTE und 3SAT allgemeinverständlich dargestellt worden. Ich empfehle die 3SAT-Dokumentation „Wie 3D-Druck unsere Welt verändert“ (Grün 2013) und die Xenius-Sendung „3D-Drucker&amp;amp;nbsp;– Die neue industrielle Revolution“ (Heller 2013) als Einstieg. Es geht auch noch schneller: keine sechs Minuten benötigt ein Beitrag aus der ZDF-Mediathek (Bardenhagen 2013), um in die Thematik einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist (mir mit vertretbarem Aufwand…) kaum möglich, anschaulicher zu erklären, was 3D-Druck meint und was heute schon mit der entsprechenden Hardware produziert werden kann. Dass man manchen Arbeitsergebnissen eines Einstiegsmodells seine Herkunft noch ansieht und die Tatsache, dass ein 3D-Drucker, der mit pulverisierten Metall arbeitet und mehrere Materialien miteinander verbinden kann, noch ca. 600.000&amp;amp;nbsp;€ kostet, sollte nicht bedeuten, dass 3D-Druck nicht das „Next Big Thing“ in der Informationstechnik werden kann. Auch von Computern hat man einmal geschrieben, dass es in der Zukunft welche geben könnte, die weniger als 1,5 Tonnen wiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbeispiele für 3D-Druck ==&lt;br /&gt;
Die 3SAT-Dokumentation (Grün 2013) hat eine Fülle von Beispielen für 3D-Druck aufgezählt und diverse Druckergebnisse vorgestellt: Schmuckstücke, Ersatzteile, Zahnfüllungen, Fertigungselemente etc. Die Entwicklung geht hier permanent weiter, vor allem was das Druckmaterial („Filament“) angeht: Kunststoffe aller Art, Metalle (ja, auch Gold…), biologisches Gewebe, medizinische Instrumente bis hin zu Nudelteig (Hetzel 2014) und Schokolade. Gleichzeitig wird es möglich, nicht nur mit einem Material zu drucken, sondern mehrere Stoffe mit unterschiedlichen Materialeigenschaften zu kombinieren. Die entsprechenden Geräte sind noch signifikant teurer und noch nicht wirklich für den privaten Nutzer erschwinglich, aber die Preise fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombiniert man den 3D-Drucker mit einem 3D-Scanner&amp;amp;nbsp;– mit ca. 800&amp;amp;nbsp;US$ für einen ''Makerbot Digitizer'' durchaus bezahlbar&amp;amp;nbsp;– dann wächst die Versuchung, alle möglichen Gegenstände zu „kopieren“, in ungeahnte Höhen. Nicht nur Museen können unwiederbringliche Artefakte materialschonend digitalisieren, analysieren, modellieren und dann wieder mit einem 3D-Drucker ausdrucken. Findige Zeitgenossen werden so etwas bestimmt mit Geldmünzen probieren. Und nicht unbedingt mit historischen Münzen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dürfte die „Produktion“ eines Zwei-Euro-Geldstücks etwas teurer als zwei Euro sein&amp;amp;nbsp;– von gewissen juristischen Problemen einmal abgesehen. Die Auflösung der verfügbaren Verfahren dürfte noch das geringste Problem darstellen. Es ist heute bereits möglich, im Mikrometer-Bereich zu drucken. An der TU Wien verfügt man beispielsweise über 3D-Nano-Drucker, mit denen man zu Demonstrationszwecken ein Modell des Stephansdom mit 50&amp;amp;nbsp;µm Abmessung produziert hat (TU Wien 2012, Reiff&amp;amp;nbsp;/ Hermatschweiler 2013). Ein größeres Modell von 350&amp;amp;nbsp;µm bietet entsprechend mehr Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Makro-Bereich hat seine 3D-Produkte. Das größte Objekt dürfte z.Zt. ein chinesische Fertighaus sein, Kostenpunkt: 5.000 US$ pro Einheit. Hier wird mit wiederaufbereitetem Bauschutt gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht also längst nicht mehr um nach eigenem Design gefertigten Modeschmuck, Eierbechern oder Serviettenringen. Auch wenn die Waffenproduktion im Video gescheitert ist (Grün 2013), so bereitet die u.a. als „Defense Distributed“ etikettierte Idee doch echte Sorgen (Richter / Kolb 2013). Welche Baupläne soll&amp;amp;nbsp;/ kann&amp;amp;nbsp;/ müsste man im Internet finden? Welche besser nicht? Nicht alle Hersteller sind darüber erfreut, wenn CAD-fähige bzw. 3D-Druck-taugliche Pläne ihrer Produkte im Internet zu finden sind. Produktpiraterie ist dabei nur ein Aspekt&amp;amp;nbsp;– man kann auch mit vermeintlichen Ersatzteilen Geld verdienen und Schaden anrichten. Wenn man sich seine eigenen LEGO-Bausteine entwirft, ausdruckt und auf den Markt wirft, sind die Konsequenzen andere als beispielsweise bei Radmuttern. Entsprechend bemüht man sich um die Implementierung entsprechender DRM-Verfahren (Pluta 2012), die nicht nur festlegen, ob ein Objekt gefertigt werden darf, sondern auch wie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos… Eine ethische Diskussion gilt es in diesem Zusammenhang auch zu führen. Es gibt Verfahren für „3D bioprinting“ (vgl. dazu z.B. Gartner 2014). Mittels Tissue Engineering ist es grundsätzlich möglich, lebendes Gewebe&amp;amp;nbsp;– beispielsweise für Hauttransplantationen&amp;amp;nbsp;– zu produzieren. Diese Bioarrays können mittelfristig den Weg zu künstlichen Organen weisen (vgl. Wolf 2013). Theoretisch könnte man mittels Bioprinting auch Muskelgewebe generieren und als (künstliches) Fleisch verkaufen (vgl. Keßler 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Beiträge zur MMK-AG über 3D-Druck ==&lt;br /&gt;
Was erwartet der Moderator von den Teilnehmern der Arbeitsgruppe? Nun, zunächst erwartet / erhofft der Moderator, dass es hinreichend viele Teilnehmer an der Arbeitsgruppe geben wird und sie nicht an diesem trivialen Problem scheitert. Über die bloße Teilnahme hinaus sollten die Arbeitsgruppenteilnehmer auf jeden Fall sich die 3SAT-Dokumentation „Wie 3D-Druck unsere Welt verändert“ (Grün 2013) angesehen haben. Basierend auf dieser Mindestgrundlage zu diesem Thema sollten Teilnehmer Technologiefolgeabschätzung betreiben und hierzu entsprechende Thesen formulieren, die sie bereits im Vorfeld der MMK 2014 mit den anderen (potentiellen) Teilnehmern teilen&amp;amp;nbsp;– und nicht erst zur MMK mitbringen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus steht auf meinem Wunschzettel ganz oben, dass sich jemand findet, der uns für die Dauer der Arbeitsgruppe einen 3D-Drucker zur Verfügung stellt&amp;amp;nbsp;– kostenneutral, versteht sich. Dazu brauchen wir natürlich auch die „Tinte“ für unseren 3D-Drucker und ein Notebook mit entsprechender Software. Wer hierzu etwas beitragen kann, möge sich bitte zeitnah mit mir in Verbindung setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ wäre ein Erfahrungsbericht über „3D-Drucker-Dienstleister“ wie ShapeWays (www.shapeways.com), Trinckle (www.trinckle.com) und anderen (z.B. via www.3d-druckercheck.de)&amp;amp;nbsp;– mit einigen eigenen Referenzprodukten&amp;amp;nbsp;– ein möglicher Beitrag zur Arbeitsgruppe. Dazu würden dann auch „Tauschbörsen“ wie Thingiverse (www.thingiverse.com) gehören. Wer dies in Angriff nimmt, möge sich ebenfalls bitte zeitnah mit mir in Verbindung setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beitrag Oliver Stickel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG_0047.JPG|300px|thumb|right|Printrbot Simple Metal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde zur MMK-Tagung einen kleinen 3D-Drucker mitbringen. Es handelt sich um einen [http://printrbot.com/shop/assembled-simple-metal/ &amp;quot;Printrbot Simple Metal&amp;quot;]. Die Basis-Daten:&lt;br /&gt;
* Druckt mit Kunststoff per [http://de.wikipedia.org/wiki/Fused_Deposition_Modeling &amp;quot;FDM-Prinzip&amp;quot;], also dem schichtweisen Aufschmelzen von Plastik.&lt;br /&gt;
* Bauraum: 15*15*15cm.&lt;br /&gt;
* Insgesamt recht unkompliziert und einer der moderneren 3D-Drucker die einige Kalibrierungen schon automatisch übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verbrauchsmaterial'' werde ich ebenfalls mitbringen:&lt;br /&gt;
* PLA, ein harter Allround-Kunststoff in ein, zwei verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
* Flexibles PLA, die biegsame Variante von PLA.&lt;br /&gt;
* Eventuell [http://www.adafruit.com/product/1690 &amp;quot;Ninjaflex&amp;quot;], ein hochflexibles Material. Hängt davon ab, ob ich noch Zeit habe, den Drucker hierfür etwas umzubauen.&lt;br /&gt;
* Noch eventueller [http://reprap.org/wiki/Laybrick/de &amp;quot;Laybrick&amp;quot;], ein experimentelles Material mit stein-artiger Haptik. Nicht ganz einfach zu verarbeiten, hängt davon ab, ob ich das bis dahin gelernt habe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann ich gerne eine Einführung in den 3D-Druck an sich geben sowie Hands-on Anleitungen zum 3D-Druck geben. Es kann sich dann natürlich gerne jeder selbst auch etwas vor Ort 3D-modellieren und dann ausdrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles aus dem Netz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald ich im Web über passende Artikel zum Thema 3D-Druck stoße oder mich jemand dankenswerterweise auf einen solchen hinweist, baue ich hier einen entsprechenden Link ein.&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/pressemitteilungen/einzelanzeige/article/ich-geh-mal-schnell-ne-tasse-drucken.html?cHash=ad41a2e6e3a00683be49ce9a7627004b Universität Bremen: „Ich geh‘ mal schnell ‘ne Tasse drucken!“]&lt;br /&gt;
* [http://3druck.com/forschung/3-mio-e-eu-foerderung-fuer-3d-gedrucktes-essen-3719030/ 3 Mio. € EU-Förderung für 3D-gedrucktes Essen]&lt;br /&gt;
* [http://3druck.com/objects/guenstiger-rollstuhl-mit-hilfe-von-3d-druck-2919323/ Günstiger Rollstuhl mit Hilfe von 3D-Druck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NEU:''' Es gibt ein ct-Wissen-Sonderheft zum Thema 3D-Druck:&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sonderheft-c-t-wissen-3D-Druck-am-Kiosk-2220372.html ''Sonderheft c't wissen 3D-Druck'']&lt;br /&gt;
* [http://heise.de/-2220372 Permalink zum ''Sonderheft c't wissen 3D-Druck'']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Links / WebSites ==&lt;br /&gt;
* Grün, Anna (Buch &amp;amp; Regie), 3SAT (2013). Wie 3D-Druck unsere Welt verändert. 44 Minuten. Produktion doc.station. 3SAT-Sendung vom 14. November 2013, 20.15 Uhr (Erstsendung).&amp;lt;BR /&amp;gt;- [http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/172499/index.html ''Link bei 3sat.de'']&amp;lt;BR /&amp;gt;- [http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;amp;obj=39875 ''Direkter Link bei 3sat.de'']&amp;lt;BR \&amp;gt;- [http://www.youtube.com/watch?v=aEG8XlFyLWs ''Link bei youtube.com'']&lt;br /&gt;
* Heller, Robert (Regie), ARTE (2013). 3D-Drucker : Die neue industrielle Revolution? 26 Minuten. Produktion AVE. ARTE-Sendung vom 28. Oktober 2013, 8:10 Uhr (Erstsendung).&amp;lt;BR \&amp;gt;- [http://www.ave.de/sendungen/xenius/details/article/3d-drucker.html ''Link bei ave.de'']&amp;lt;BR \&amp;gt;- [http://www.youtube.com/watch?v=dK7rPwXpdRg ''Link bei youtube.com'']&lt;br /&gt;
* Bardenhagen, Klaus (Bericht), ZDF.info (2013) 3D-Druck für Fortgeschrittene. WISO plus. 6 Minuten. ZDF-Mediathek, 4. Juni 2013.&amp;lt;BR \&amp;gt;- [http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1914384/3D---Druck-fuer-Fortgeschrittene ''Link bei zdf.de'']&amp;lt;BR \&amp;gt;- [http://www.youtube.com/watch?v=qOfjl4WDadw ''Link bei youtube.com'']&lt;br /&gt;
* Anderson, Chris (2013). Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution. Carl Hanser Verlag. ISBN 978-3446434820. &lt;br /&gt;
* Fastermann, Petra (2013). Die Macher der dritten industriellen Revolution: Das Maker Movement. Books on Demand. ISBN 978-3848260744.&lt;br /&gt;
* Richter, Nicolas / Kolb, Matthias (13.5.2013). Defense Distributed. Plan für Plastikpistole aus dem 3-D-Drucker ist offline. Abgerufen am 23.4.2014. [http://sz.de/1.1669708 ''Link bei sz.de'']&lt;br /&gt;
* Wikipedia (2014a). 3D-Drucker. Abgerufen am 23.4.2014. [http://de.wikipedia.org/wiki/3D-Drucker ''Link bei wikipedia.org'']&lt;br /&gt;
* Wikipedia (2014b). Digital Fabricator. Abgerufen am 1.5.2014. [http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Fabricator ''Link bei wikipedia.org'']&lt;br /&gt;
* TU Wien (2012). 3D-Drucker mit Nano-Präzision. PA 23/2012. TU Wien – Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Abgerufen am 28.4.2014. [http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/aktuelles/downloads/2012/3d_nanodrucker/ ''Link bei tuwien.ac.at'']&lt;br /&gt;
* Gartner (2014). Gartner Says Uses of 3D Printing Will Ignite Major Debate on Ethics and Regulation. Pressemitteilung vom 29.1.2014. Abgerufen am 1.5.2014. [http://www.gartner.com/newsroom/id/2658315 ''Link bei gartner.com'']&lt;br /&gt;
* Reiff, Ellen-Christine / Hermatschweiler, Martin (2013). 3D-Drucken auf der Mikrometerskala. In: Mikroproduktion (03/13). Abgerufen am 28.4.2014. [http://www.nanoscribe.de/data/2013-05-01%20Mikroproduktion%281%29.pdf ''Link bei nanoscribe.de'']&lt;br /&gt;
* Stern.de (2014). Dieses Haus kommt aus dem 3D-Drucker. Nachricht vom 28.4.2014. Abgerufen am 1.5.2014. [http://www.stern.de/wissen/technik/innovation-aus-china-dieses-haus-kommt-aus-dem-3d-drucker-2106600.html ''Link bei stern.de'']&lt;br /&gt;
* Pluta, Werner / Golem.de (2012). Nathan Myhrvold patentiert DRM-Verfahren für 3D-Druck. Nachricht vom 15.10.2012. Abgerufen am 1.5.2014. [http://www.golem.de/news/rapid-prototyping-nathan-myhrvold-patentiert-drm-verfahren-fuer-3d-druck-1210-95102.html ''Link bei golem.de'']&lt;br /&gt;
* Wolf, Luise / thegap.at (2013). Knochenfabrik. Nachricht vom 2.8.2013. Abgerufen am 1.5.2014. [http://www.thegap.at/rubriken/stories/artikel/knochenfabrik ''Link bei thegap.at'']&lt;br /&gt;
* Keßler, Sabrina / sueddeutsche.de (2012). Fleisch aus Biotinte. Wenn das Schnitzel aus dem Drucker kommt. Nachricht vom 21.8.2012. Abgerufen am 1.5.2014. [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fleisch-aus-biotinte-wenn-das-schnitzel-aus-dem-drucker-kommt-1.1443767 ''Link bei sueddeutsche.de'']&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Oliverstickel</name></author>
		
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		<updated>2014-10-07T15:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Oliverstickel: Printrbot Simple Metal. Foto: Oliver Stickel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Printrbot Simple Metal. Foto: Oliver Stickel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Oliverstickel</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:AG4_MMK_2014&amp;diff=7525</id>
		<title>Diskussion:AG4 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-10-07T15:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Oliverstickel: Thesenpapier Oliver Stickel hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Go back to [[AG4 MMK 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesenpapier von Gunter Dubrau ==&lt;br /&gt;
Als Organisator habe ich für jede AG ein paar Thesen formuliert, um mit gutem Beispiel voranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: &lt;br /&gt;
* Dezentrale Herstellungsprozesse können zu vielen Neuerungen führen. Doch kann das wirklich als Revolution bezeichnet werden? Ich vermute eher nicht, denn um Produkte herzustellen, bedarf es mehr als nur die Option. Die Hoch-Zeit der Drechselbank in den 70-zigern hat schließlich auch nicht zu grundlegenden Veränderungen in der Möbelindustrie geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2:&lt;br /&gt;
* 3D-Print lässt sich nahtlos in die historische Reihe der industriellen Maschinen einordnen, angefangen mit den Stahlanlagen über Drehbänke und CAD-CAM bis eben zum 3D-Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3:&lt;br /&gt;
* Die Gewinnung der Grundmasse, beispielsweise aus Bauschutt, wird zu neuen Resourcen-Engpässen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4:&lt;br /&gt;
* 3D-Druck ist ein weiterer, sehr willkommener Katalysator zum weiterführenen Dialog über ethische Probleme der industriellen Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesenpapier von Oliver Stickel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins sei vorweggeschickt: Als Anhänger der digitalen Fabrikation und Gründer des [http://www.fablab-siegen.de &amp;quot;Fab Lab Siegen”] mögen meine Ansichten manchmal etwas von persönlicher Begeisterung gefärbt sein, ich bemühe mich jedoch natürlich um wissenschaftliche Objektivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Antwort auf die Ausgangsthesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== These 1: Zur (Nicht-)Revolution durch 3D-Druck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zum Ausdruck gebracht wird Skepsis bezüglich des Revolutions-Potenzials hinsichtlich Herstellungsprozessen durch 3D-Druck. Als Parallele wird die Hochzeit der Drechselbank in den Siebzigern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Fragestellung zu Bearbeiten müsste man meiner Meinung nach den Fokus etwas erweitern. Nichtprofessioneller 3D-Druck steht nicht für sich, sondern ist im Kontext der weltweiten [http://www.techopedia.com/definition/28408/maker-movement “Maker-Bewegung&amp;quot;] zu betrachten, die in den letzten Jahren explosionsartig wächst und sich in Maker- und Hackerspaces sowie [https://fablabs.io] “Fab Labs&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; verstetigt - langsam aber sicher bilden sich auch Kommunikations- und Koordinationsstrukturen aus, z.B. über regelmäßige weltweite Fab Lab Videokonferenzen, Sharing-Plattformen wie Thingiverse oder auch regelmäßige Konferenzen wie die FAB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3D-Druck ist nur eine Ausprägungsform der (Wieder-) Aneignung bestimmter Aspekte von Produktion - auch subtraktive Verfahren wie z.B. Laserschneiden oder CNC-Fräsen oder DIY-Elektronik (populäres Stichwort: Arduino) und viele andere Bereiche bis hin zu DIY-Gentechnik sind jedoch relevant. 3D-Druck ist schlichtweg das Feld, das derzeit am schnellsten wächst, weil die Maschinen immer günstiger herstellbar sind, besser benutzbar werden und schlichtweg sehr faszinierend sind, was sie auch in Massenmedien gut darstellbar macht. Insgesamt müsste man jedoch meiner Ansicht nach über das gesamte Making-Feld sprechen, das sich derzeit auf einer sehr breiten Basis Produktionsmittel aneignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit nun wirklich eine tiefgehende Revolution stattfinden wird, kann man - glaube ich - derzeit noch schwer abschätzen, aber hier einmal ein paar aus meiner Sicht wichtige Aspekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Derzeit finden in manchen Bereichen durch Making / 3D-Druck schon sehr reale und tiefgreifende Umbrüche statt. Ein Beispiel dafür sind 3D-gedruckte Handprothesen wie z.B. die [http://enablingthefuture.org/build-a-hand/current-design-files/cyborg-beast-hand/ “Cyborg Beast Hand”] die unter anderem im Mittleren Osten und in Afrika schon im Einsatz sind. Diese Projekte sind Produkte weltweiter Maker-Kollaboration und können direkt im Feld auch von der dortigen Bevölkerung auf vergleichsweise günstigen (500 Dollar) 3D-Druckern produziert werden. Professionelle Prothesen für (zehn-)tausende von Dollar wären in vielen Teilen der Welt nie bezahlbar, per 3D-Druck sinken die Kosten dann auf 50-100 Dollar und die Produktion kann direkt vor Ort von und für Nutzer stattfinden.&lt;br /&gt;
* Durch die weltweite Vernetzung, Wissensaustausch und die Verstetigung in gemeinschaftlich genutzten, offenen Labs ist die entstehende Maker-Infrastruktur eine potenziell nachhaltigere als die der Drechselbank.&lt;br /&gt;
* Die Weiterentwicklung der Maschinen geschieht in rapidem Tempo und es ist kaum absehbar, wie komplexe Teile aus einer großen Materialvielfalt schon in wenigen Jahren produziert werden kann.&lt;br /&gt;
* Massenproduktion, Wegwerfmentalität, extreme Folgen der Globalisierung, und ähnliche ungesunde Auswirkungen der Moderne scheinen in den letzten Jahren steigende Skepsis in der Bevölkerung zu bewirken. Es scheint mir ein gewisser Fokus auf lokalere Produktion, Resilienz, die eigene Kreativität, etc. zu entstehen und digitale Fabrikation - mit 3D-Druck als ein Teilgebiet - verspricht hierfür eine Option.&lt;br /&gt;
* Digitale Fabrikation, insbesondere 3D-Druck, ist recht leicht zu erlernen, außerdem reproduzierbar und man kann auf eine bereits jetzt extrem große Vielfalt an vorgefertigten (und individualisierbaren oder veränderbaren) 3D-Modellen zurückgreifen, die im Web zur Verfügung stehen. Es gibt hier m.E. weniger Zugangshürden als bei klassischeren handwerklichen Arbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== These 2: Zur historischen Einordnung des 3D-Druckes  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es geht um die historische Einordnung des 3D-Druckes in die Reihe der industriellen Maschinen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3D-Druck stellt für mein Verständnis durch additive Fertigung (Auftragen eines Materials Schicht für Schicht) ein natürliches Komplement zu bereits länger existenten subtraktiven Fertigungsverfahren (Abtragen von Material) wie z.B. dem Fräsen dar. Auch 3D-Druck ist jedoch ein CAD-CAM-Verfahren, in dem zuerst computergestützt ein 3D-Modell erstellt wird und dann, ebenfalls computergesteuert ein mehrachsiges Gerät das Werkstück produziert. Im Prinzip lässt sich an jede CNC-Fräse ein 3D-Druckkopf schrauben und damit arbeiten. Das macht nur begrenzt Sinn, da CNC-Fräsen sich aufgrund höherer Anforderungen an die Stabilität deutlich langsamer bewegen als 3D-Drucker, funktioniert aber ansonsten prima. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3D-Druck an sich ist in der Tat eine industrielle Entwicklung die in den 80ern begonnen hat und die sehr viele mögliche Verfahren umfasst. Vor einigen Jahren liefen jedoch Patente ab, die sich insbesondere auf FDM-Druck (das ist der Druck durch Plastik-Schmelzschichtung der derzeit in aller Munde ist), was die Entwicklung günstiger, nichtprofessioneller Geräte durch interessierte Bastler ermöglichte. Ein brauchbarerer, kompakter historischer Überblick findet sich in [http://3druck.com/grundkurs-3d-drucker/teil-1-entwicklung-und-geschichte-der-3d-drucktechnologie-342079/ “Entwicklung und Geschichte der 3D-Drucktechnologie &amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== These 3: Zu Ressourcen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es geht um die Gewinnung der Grundmasse, beispielsweise aus Bauschutt, die zu neuen Resourcen-Engpässen führen könnte.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht ist dies für 3D-Druck genauso grundlegend wahr wie für allen Arten der Fertigung aus nicht-nachwachsenden Rohstoffen. Dies stellt ein gesamtgesellschaftliches Problem dar, dem wir uns natürlich stellen müssen. Einige spezifische Aspekte zum 3D-Druck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch additive Fertigung entsteht für diverse Anwendungsfälle weniger Abfall. Dies gilt z.B. für den Prototypenbau, in dem traditionell eher subtraktive Verfahren wie z.B. das Fräsen zum Einsatz kamen. Wie der Name schon sagt, wird dabei aus einem Rohling das Werkstück herausgefräst, wobei natürlich viel Abfall entsteht. Beim 3D-Druck ist dies nicht der Fall.&lt;br /&gt;
* Ein höherer Fokus auf in-situ Fertigung kann Transportwege und damit verwandte Nachhaltigkeitsprobleme abschwächen.&lt;br /&gt;
* Es wird mit alternativen Materialien experimentiert. PLA, einer der meistverbreitetsten Kunststoffe für den 3D-Druck besteht z.B. größtenteils aus Maisstärke, nicht aus Rohöl.&lt;br /&gt;
* Nicht mehr benötigte oder fehlgeschlagene Drucke können vergleichsweise einfach recycled und wieder in Rohmaterial überführt werden.&lt;br /&gt;
* Ein sinnvollerer Kompromiss für die Frage was nun massenproduziert wird und was individuell und in-situ muss sich entwickeln. Massengefertigter Spritzguss aus Kunststoff ist z.B. um ein vielfaches energieeffizienter als der 3D-Druck des entsprechenden Bauteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== These 4: Katalysator-Wirkung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''These: 3D-Druck ist ein weiterer, sehr willkommener Katalysator zum weiterführenen Dialog über ethische Probleme der industriellen Produktion.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Standpunkt zu diesem Thema ergibt sich, denke ich, aus meinen Antworten zu den anderen Thesen. Ich sehe dies aus den schon aufgeführten Gründen absolut genauso, würde nur “3D-Druck” durch “die Maker-Bewegung und die entsprechenden Fertigungsmaschinen” ersetzen. Zu betonen ist auch, dass es sich nicht “nur” um Dialog handelt, sondern auch um unmittelbares hands-on Experimentieren mit und aktives Entwickeln an Alternativen. Der Dialog hat also eine entschieden physikalische und experimentelle Komponente.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Oliverstickel</name></author>
		
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