Psychologisches Institut der Universität Zürich
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Inverse Ansätze Funktionale Systemtheorie als Inversion des Handlungszusammenhanges Hinweis: Als Funktionale Systemtheorie bezeichne ich die sozialphilosophischen Ansätze im Umfeld von N. Luhmann Die "funktionale Systemtheorie" würde ihrem eigenen Selbstverständnis nach besser System/Umwelt-Theorie heissen und in meinem Verständnis handelt es sich um eine - deutende - Beschreibung von sozialen Verhältnissen (keine Theorie). Systeme erscheinen als System-Umwelt-Differenzen, die sich durch die systemeigenen Operationen autopoiesieren (Analogie zur Enstehung der ersten Einzellern am Anfang der Evolution) die funktionale Systemtheorie beschreibt Differenzierungen, die die postulierten Systeme hervorbringen ![]() Beispiel Die Wissenschaft der Gesellschaft Die Wissenschaft (wie etwa die Kunst oder das Recht) hat sich als autopoietisches System selbst geschaffen/reproduziert Die Wissenschaft besteht aus einer Menge von Kommunikationen, die auf der Unterscheidung "wahr/nicht wahr" beruhen Funktionale Systeme werden nicht von Menschen gemacht, sondern sie bedienen sich der Menschen ![]() Inversion In der vorliegenden Systemtheorie ist Wissenschaft ein Handlungszusammenhang, ein Interpretationsrahmen, der verwendet wird, um Phänomene zu deuten In der funktionalen Systemtheorie "gibt" es die Wissenschaft. In der funktionalen Systemtheorie wird beschrieben, wie sie operiert Die funktionale Systemtheorie hat Systeme als Phänomene |