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Schramm, Engelbert: Genese und "Verschwinden" der Kybernetik : ein Literaturbericht (Hrsg.: Institut für Sozial-Ökologische Forschung) ISOE-Diskussionspapiere Nr. 23, 2005

Volltext

Eine gute Darstellung der Entwicklung der Kybernetik. (Er spricht von der Genese der Kybernetik, ich bezeichne die Darstellung als Genese)

Er beschreibt die Konventionalität seiner Darstellung, wobei er insbesondere auch einen Informationsbegriff verwendet, der dem Commonsense entspricht, aber nicht dem Text von Shannon, und der zeigt, dass er das Wesen der Kybernetik (à la Batesons Information) nicht verstanden hat. Das tut seiner Geschichte aber keinen Abbruch.

Interssant ist sein Verweis auf Schmidt, der als Patentanwalt die Kybernetik schon lnge vor Wiener betonte.

Wiener bezeichnet ein Treffen 1944 mit Aiken und von Neumann als Geburtsstunden dessen, was später Kybernetik genannt wurde. Man einigte sich auf Bezeichnungen, die von verschiedenen Gebieten kamen, um eine gemeinsame Sprache zu entwickel.

Von 1946 bis 1953 gab es die Macy-Konferenz (von McCulloch) , wo Kybernetik praktisch eingeführt wurde und auch ihren Namen bekam. Dort wurde der Kreis auf Sozialwissenschaftler erweitert.


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