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Es gibt einen Film: Library of Congress. Siehe unten |
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Die Library of Congress (LoC, deutsch Kongressbibliothek) ist die öffentlich zugängliche Forschungsbibliothek des Kongresses der Vereinigten Staaten. Sie befindet sich, auf mehrere Gebäude verteilt, in Washington, D.C. Die LoC ist beim Medienbestand die zweitgrößte, beim Bücherbestand die größte Bibliothek der Welt und insgesamt eine der bedeutendsten.
Library of Congress beherbergt die größte Sammlung seltener Bücher in Nordamerika, darunter eine Gutenberg-Bibel, die Lincoln-Bibel[3] sowie Adolf Hitlers Büchersammlung,[4] und archivierte alle Tweets von 2006 bis 2017.[5] Der Katalog der LoC ist eine wichtige bibliografische Quelle für Universitätsbibliotheken.cGeschichte
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Bildquelle: Wikipedia Gründung 1800 Bestand: 164 Millionen Medieneinheiten Bibliothekstyp: Nationalbibliothek |
Mit mehr als 164 Millionen Medieneinheiten ist sie die zweitgrößte Bibliothek der Welt. Lediglich die British Library in London beherbergt mit 170 Millionen Medien eine noch größere Sammlung. Zum Bestand der Washingtoner Bibliothek gehören mehr als
38,8 Millionen Bücher und andere Druckerzeugnisse in 470 Sprachen,
70,6 Millionen Handschriften,
17,1 Millionen Mikroformen,
14,2 Millionen Fotografien,
8,1 Millionen Partituren
5,5 Millionen Pläne und Karten,
3,6 Millionen Tonaufnahmen,
1,8 Millionen Filme,
0,6 Millionen Drucke und Zeichnungen,
0,1 Millionen Poster,
3,3 Millionen andere Objekte.

Die Gebäude
Eine sehr unterschiedliche Architektur kennzeichnet die drei Gebäude. Sie befinden sich auf dem Capitol Hill und sind durch ein unterirdisches Tunnelsystem miteinander verbunden. Am 21. Dezember 1961 erhielt die Library of Congress den Status einer National Historic Landmark.
Das Thomas Jefferson Building im italienischen Renaissancestil wurde 1897 eingeweiht und war lange das Hauptgebäude der Bibliothek. Die prachtvolle Eingangshalle besteht aus Marmor. In dem Gebäude liegen der Hauptlesesaal mit seiner imposanten Kuppel sowie weitere Speziallesesäle und ein Konzertsaal. Das John Adams Building wurde 1938 bezogen und birgt heute das Buchmagazin und einen zweiten großen Lesesaal. Jugendstilelemente bestimmen die Architektur. Das James Madison Memorial Building, 1980 eingeweiht, ein nüchterner sechsgeschossiger Bau, beherbergt die Zeitschriftenabteilung, die Verwaltung, die Computerabteilung und verschiedene Spezialabteilungen. In den Gebäuden arbeiten mehr als 4000 Mitarbeiter, darunter sowohl professionelle Bibliothekare als auch Wissenschaftler in ihren Spezialgebieten. Weitere große Magazine außerhalb der Stadt gehören ebenfalls zur Bibliothek.
Die Library of Congress Classification Nachdem in den ersten Jahrzehnten nach der Systematik gearbeitet wurde, die Thomas Jefferson für seine Sammlung angelegt hatte, schuf Herbert Putnam mit der Library of Congress Classification eine Klassifikation, die noch heute von den meisten Universitätsbibliotheken und Forschungseinrichtungen in den USA verwendet wird.
Es gibt den Film "Library of Congress" von 1945 von Alexander Hammid
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Library of Congress ist ein US-amerikanischer Dokumentar-Kurzfilm aus dem Jahr 1945 unter der Regie von Alexander Hammid. Der durch das United States Office of War Information erstellte Film war 1946 für einen Oscar nominiert.
Der Film beschäftigt sich mit der Library of Congress, ihren Aufgaben, ihrer Geschichte und ihrer Bedeutung. Die LoC ist die öffentlich zugängliche Forschungsbibliothek des Kongresses der Vereinigten Staaten, die sich, auf mehrere Gebäude verteilt, in Washington, D.C. befindet.
Der Film beginnt in einer kleinen Stadt in Virginia. Ein Bücherbus ist unterwegs und ein kleiner Junge will von dem Bibliothekar wissen, was das Wort „Copyright“ zu bedeuten habe. Er erhält nicht nur dazu eine Erklärung, sondern auch eine umfassende Antwort über Sinn und Zweck und die Funktionsweise einer Bibliothek. Aufgeklärt wird auch über Urheberrechte und die Verwahrung von urheberrechtlich geschütztem Material. Als der Film entstand, besaß die Bibliothek etwa sechs Millionen Bücher sowie zusätzlich Filmaufnahmen und ähnliches Material.
Ausschnitte aus Wochenschauen werden gezeigt, in denen unter anderem Teddy Roosevelt und Woodrow Wilson oder auch bekannte Musiker zu sehen sind. Die Dokumentation beschäftigt sich auch mit den inneren Vorgängen und Abläufen in der LoC. Ein riesiger Zettelkatalog dient dazu ein bestimmtes Buch zu finden. Zu beobachten ist dann auch noch der interessante Vorgang, wie Bücher abgerufen und verrückt werden. Es kommt auch zur Sprache, dass zum Bestand der Bibliothek die größte Sammlung seltener Bücher in Nordamerika gehört, darunter eine Gutenberg-Bibel sowie Adolf Hitlers Buchsammlung.
Hintergrund
Die Library of Congress ist den Medienbestand betreffend die zweitgrößte, beim Bücherbestand die größte und insgesamt eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt. Sie arbeitet eng mit dem Congressional Research Service zusammen. Gegründet wurde sie im April 1800 als Forschungsbibliothek des US-Kongresses. Mit mehr als 155 Millionen Medieneinheiten ist sie die zweitgrößte Bibliothek der Welt nach der British Library in London, die mehr als 170 Millionen Medien beherbergt. Der Katalog der LoC ist eine wichtige bibliografische Quelle für Universitätsbibliotheken.
Auszeichnung
Oscarverleihung 1946: Für den Oscar nominiert in der Kategorie „Bester Dokumentar-Kurzfilm“.