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siehe Götterdämmerung


 

Als Dämmerung bezeichne ich den fliessenden Übergang von Lichtverhältnissen zu Anfang und Ende des lichten Tages im Wechsel zur Nacht, die aufgrund des Sonnenstandes und der Lichtstreuung in der Atmosphäre entstehen. Physikalisch bedeutet Dämmerung die Zeitspanne, in der gestreutes Restlicht der Sonne, die unter dem Horizont steht, von einem Ort aus sichtbar ist. Sie dauert so lange, wie die zur Zone des Dämmerlichts nachtseitig verbreiterte Tag-Nacht-Grenze über diesen Standort hinwegzieht. Dämmerungszonen gibt es auf allen Planeten mit einer Atmosphäre. Der Erdmond oder atmosphärelose Planeten wie Merkur haben hingegen keine Dämmerung, auf den hellen Tag folgt dort schlagartig die dunkle Nacht.


 

Die Dämmerung interessiert hier als sprachliches Phänomen. Dämmerung steht für beide Richtungen zwischen hell und dunkel. Die Redeweise, wonach mir etwas allmählich dämmert, bezeichnet aber immer ein Aufhellung zu besserem Verstehen oder Begreifen, während der Ausdruck Götterdämmerung zunächst nur eine Verdunklung bezeichnet - jene bei Göttern.

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Bildquelle: Wikipedia

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[ wp ] [ 17. 7.26 ]