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Literatur:

Der Übergang von der aristotelischen zur galileischen Denkweise
Grundlagen der topologischen Psychologie. Bern 1969.
Die Lösung sozialer Konflikte. Ausgewählte Abhandlungen über Gruppendynamik. Christian, Bad Nauheim 1953, 1968.
Feldtheorie in den Sozialwissenschaften. Bern 1963.
Gesetz und Experiment in der Psychologie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1967.
Die psychologische Situation bei Lohn und Strafe

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Zur Person

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Quelle: Wikipedia
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Kurt Tsadek Lewin (1890-1947) ist einer der Begründer der modernen experimentellen Sozialpsychologie und gehört, zusammen mit M. Wertheimer, W. Köhler und K. Koffka, zu den „großen Vier“ der Berliner Schule der Gestaltpsychologie. (Feldtheorie, 3-Phasen-Modell)

K. Holzkamp schreibt, dass K. Lewin eine subjektwissenschaftliche Empirie entwickelt habe, dann aber wieder hinter sie zurückgefallen sei. (S. 560):
"Die bis hierher entwickelte und konkretisierte Konzeption der subjektwissenschaftlichen Möglichkeitsverallgemeinerung ist psychologiegeschichtlich KURT LEWIN mit seiner Kritik am überholten >aristotelischen< Denken des statistischen Häufigkeitsansatzes und der Herausarbeitung der These der Verallgemeinerbarkeit vom >Einzelfall< auf >einen solchen Fall< als >Geschehenstypus< aufgrund eines strengen >galileischen< Gesetzesbegriffes (vgl. KURT-LEWIN Werkausgabe Bd. 1 , 198 1 , bes. S . 233 ff und 279 ft) verpflichtet. Dieser bedeutende wissenschaftstheoretische Beitrag LEWINs ist für die weitere Entwicklung der Psychologie bisher absolut folgenlos geblieben (so folgenlos, daß selbst LEWIN und seine Schüler ihn in ihren eigenen experimentellen Arbeiten beiseite ließen und in den Trend des >variablenpsychologischen< Hauptstroms hineingezogen wurden)."

siehe auch Gatekeeper, 3 Phasen-Modell "unfreeze, change, freeze", Volition


 
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