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Als Demokratie bezeichne ich .....

========= in Arbeit ========

ich schlage vor die Terminologie des Sklavenhalters Aristoteles zu übernehmen, der die Demokratie zu den schlechten Regierungsformen zählte und die Regierungsform, die wir aktuell verwenden als ... bezeichnete ...

Ich unterscheide Demokratie und "real existierende" Demokratie.

Als Demokratie bezeichne ich einen politischen Prozess, in welchem die Mehrheit der Menschen entscheidet. Diese Bestimmung ist in beliebig vielen Hinsichten unterbestimmt, entspricht aber irgendwie und ungefähr dem von mir wahrgenommenen common sense zu diesem Wort.

Als "real existierende" Demokratie bezeichne ich - in Anlehnung an E. Honeckers real existierenden Sozialismus - bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse, wie ich sie beispielsweise in der Schweiz im 20. Jhd. vorfinde, in welchen beispielsweise Volksabstimmungen oder Wahlen zur Bestimmung von Volksvertretern durchgeführt werden.

in Arbeit (aus einer Diskussion)!!:

Demokratie ist eine Staatsform, in welcher die Wahl und die Entscheidung aufgehoben ist.

Die Macht wird auf viele Gremienmitglieder verteilt. Keiner hat dann "alleine" eine konstruktive Macht, "aber dafür auch keine Verantwortung". Keiner muss irgend etwas konstruktiv wollen. Es reicht, wenn einige dies wollen. Man kann dann opportunistisch sein "kleines Quantum Macht, oppositionell zu schaden" dem Meistbietenden verkaufen. Dieser kumuliert diese "verantwortungslosen Verzichte zu schaden" zu einer "konstruktiven Macht".
Als "Wesen der Demokratie" erscheint mir:
1. vorerst die "Trennung und Atomisierung von Macht und Verantwortung";
2. dann die "Kumulierung der verantwortungslosen Macht-Atome" ;
3. und letzlich das Benutzen der "ausgeschiedenen" (d.h. der "verdunsteten") Verantwortung als "Spielball" in der "Konkurrenz der Wahlwerbung", d.h. im "Konkurrieren um die Gunst der Wähler". (Diese Gedanken habe ich von H. Tiwald)

Die Demokratie sammelt Einzelinteressen IN der Nation und schneidet mit Abstimmungs/Wahl-Unterscheidungen idealerweise 52/48 %. Wenn es blöde läuft kommt 50/50 oder 70/30. Die Unterscheidungen sind nie Unterscheidungen der Einzelnen sondern Durchschnittsunterscheidungen, die dem Einzelnen vorgetragen werden. Das Spiel beruht darauf, dass solche Durchschnittsunterscheidungen als Trick funktionieren.


[H. Tiwald]
[Demokratie ist keine Volksherrschaft]
[Privatisierung]

siehe: Demokratie bei N. Luhmann
siehe: Aristoteles
[Untoter Ostgote]
 
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